Einleitung
Einführung in  
 Kompaktkameras
Technische Grundlagen
Vorteile der 
 Digitalfotografie
Schwarz-Weiss- 
 Digitalfotografie
Praktischer Einsatz  
 von Kompaktkameras
Erprobte Modelle
Bewertung von 
 Kompaktkameras
Einführung in  
 Spiegelreflexkameras
Vor- u. Nachteile v. 
 Spiegelreflexkameras
Adaptation von  
 Spiegelreflexkameras
Erprobung von  
 Spiegelreflexkameras
Bewertung von  
 Spiegelreflexkameras
Verwendung von  
 Elektronenblitzgeräten
Empfehlungen zur  
 Auswahl einer Kamera
Einführung in 
 Stacking-Software
Optische Steigerung 
 der Tiefenschärfe
Funktionsweise von 
 Stacking-Software
Erprobte Programme
Ergebnisse der  
 Software-Tests
Bewertung der  
 Stacking-Software
Einführung in  
 Astro-Filter
Getestete Astro-Filter
Ergebnisse  
 der Filtertests
Bewertung  
 der Astro-Filter
Einführung in  
 Ringartefakte
Beschreibung der 
 Ringartefakte
Physikalische Aspekte  
 von Ringartefakten
Schlussfolgerungen  
 über Ringartefakte
Großflächige Objekte
Literatur,  
 Quellennachweis
Eigene Publikationen 
 zur Mikroskopie
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Impressum, Kontakt
Bewertung der Astro-Filter

Die getesteten astronomischen Farbfilter stellen auch für mikroskopische Anwendungen eine Bereicherung dar; bei überschaubarem finanziellem Aufwand (Preis pro Filter im zweistelligen Eurobereich) kann die erhältliche Bildqualität in vielen Fällen sichtbar gesteigert werden.

Der getestete Semi-APO-Filter gibt jedem Achromaten ein “apochromatisches Flair” und führt sogar zu einer weiteren Optimierung von Kontrast und Farbgebung, wenn apochromatische Optiken zur Verfügung stehen.

Der Contrast-Booster verbessert vor allem jede mikroskopische Blitzlichtaufnahme, wobei sich die Farbreinheit ggf. noch steigern lässt, wenn dieser Filter in der Blitzlichtfotografie mit dem Semi-APO-Filter kombiniert wird.

Sofern bei Glühlampenbeleuchtung mit einem Tageslicht-Blaufilter fotografiert wird, können die getesteten RGB-Filter zu vergleichbaren Verbesserungen des fotografischen Ergebnisses beitragen.

Die getesteten Sperrfilter wirken sich im Unterschied zur Astronomie bei mikroskopischer Anwendung nicht relevant auf die Bildqualität aus, zumindest bei qualitativ hochwertiger Optik. Sie sind allerdings als Wärmeschutz- und Augenschutz-Filter einsetzbar.

Astronomische monochromatische Grünfilter zur Sonnenbeobachtung lassen sich ebenso wie herkömmliche mikroskopische monochromatische Filter mit exzellenten Resultaten verwenden. Bei sehr hohen Intensitäten des Beleuchtungslichtes sollten diese Filter allerdings aus Gründen des Wärme- und Augenschutzes mit einem UV-/Infrarot-Sperrfilter kombiniert werden.

Auf Grund Ihres Potenzials, wesentliche qualitätsbestimmende Parameter in der Farb- und Schwarz-Weiß- bzw. monochromen Fotografie zu verbessern, können vor allem die RGB-Verstärker und monochromatischen Sonnenfilter jedem Anwender der Lichtmikroskopie empfohlen werden, dem an einer Optimierung der visuellen und fotografischen Bildqualität gelegen ist.


Lebende Mundbakterie, Ultradünnschicht-Präparat, Katadioptrisches Spiegelobjektiv vom
Typ Cassegrain-Schwarzschild; Wasserimmersion 125 x, Okular 12,5 x, Semi-APO-Filter,
moderat komprimierte JPG-Datei, ca. 260 kB

 Copyright: Jörg Piper, 2007